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Herbst-Erste-Hilfe-Set direkt aus dem Garten

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Der Herbst muss nicht trist und trüb sein. Nutzen wir die Fülle dieser Jahreszeit und machen wir leckere Eingemachtes! Im Garten finden wir derzeit nicht nur unsere Lieblingsäpfel, Pflaumen, Trauben und Walnüsse, sondern auch seltenere Sanddorn- und Hagebuttensorten. Warum lohnt es sich, diese natürlichen Gaben zu ernten, und wie können sie unser Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit beeinflussen?

Walnuss zur Verbesserung der Gehirnfunktion

Beginnen wir mit den allseits beliebten Walnüssen . Sie sind zwar sehr kalorienreich, enthalten aber ungesättigte Fettsäuren. Zudem weisen sie ein günstiges Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren auf.  Walnüsse sind vor allem für einen gesunden Fettstoffwechsel verantwortlich, der wiederum Arteriosklerose hemmt und den Triacylglycerin- und LDL-Cholesterinspiegel senkt. Omega-6-Fettsäuren hingegen helfen, den Blutdruck zu senken und unterstützen die Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Fettleibigkeit. Walnüsse sind auch für alle zu empfehlen, die geistig arbeiten, da sie die Gehirnfunktion verbessern. Walnüsse können direkt, aber auch in Form von Öl, Tinkturen oder Likören verzehrt werden.

Der Reichtum an Antioxidantien aus Trauben

Jetzt etwas für Traubenliebhaber . Trauben enthalten hauptsächlich Einfachzucker, Polyphenole, Tannine sowie die Vitamine A, C und B. Darüber hinaus enthalten die Früchte eine Vielzahl von Antioxidantien, darunter 10 Phenolsäuren, 16 Anthocyanpigmente, Flavonole, Proanthocyanidine und Tannine. Erwähnenswert ist auch Resveratrol, eine in der Schale vorkommende Verbindung. Dank ihr stärkt es unseren Körper gegen parasitäre Erkrankungen. Es hat außerdem antioxidative Eigenschaften und wirkt krebshemmend und entzündungshemmend. Es stimuliert die Angiogenese, also die Bildung von Blutgefäßen. Darüber hinaus wirken Traubenprodukte antiatherosklerotisch, senken das Risiko von Herz- und Hirnerkrankungen, wirken antithrombotisch und erhöhen den Spiegel des guten HDL-Cholesterins. Sie wirken außerdem harntreibend und entgiftend. Trauben werden zur Herstellung verschiedener Konserven wie Wein, Marmelade und Konfitüren verwendet. Aus den Kernen wird ein sehr wertvolles Öl gewonnen.

Eine wenig bekannte Vitamin-C-Bombe – Sanddornbeeren

Unter den weniger verbreiteten Herbstfrüchten ist auch der Sanddorn erwähnenswert. Er wächst am häufigsten in Flussnähe und an der trockenen Küste der Ostsee. Er eignet sich auch hervorragend als Obststrauch für den Hausgarten. Sanddornbeeren sind reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen, Natrium und den Vitaminen C, A, D, E, K und B-Vitaminen. Untersuchungen zeigen außerdem, dass das Vitamin C aus diesen Beeren länger haltbar ist, da sie keine Ascorbinsäureoxidase enthalten, ein Enzym, das es abbaut. Daher wird es während der Verarbeitung nicht abgebaut. Dies macht Konfitüren aus diesen Beeren zu einem begehrten Nahrungsmittel in Zeiten geschwächter Immunität. Aus Sanddorn werden köstliche Marmeladen, Liköre und Weine hergestellt, und aus den Samen wird Öl hergestellt.

Es lohnt sich, vor dem Winter Walnüsse, Traubenkonfitüre und Sanddornbeeren in den Vorratsschrank zu packen. Sie schmecken nicht nur köstlich, sondern stärken unseren Körper auch in der kalten Jahreszeit und schützen vor einer geschwächten Immunität, die zu Erkältungen und Entzündungen führen kann. Und wie unsere Großmütter schon sagten: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Beata und Patrycja – Macherinnen des Blogs „Z Pamiętnika Dietetyka“ (Diätetik-Tagebuch), Autorinnen eines Buches über gesunde Ernährung und privat Schwestern. Trotz ihrer unterschiedlichen Weltanschauungen sind sie ein harmonisches Duo. Beata, von Beruf Diätassistentin, setzt sich gerne hohe Ziele und hat sich deshalb der Diätgastronomie als Beruf zugewandt, um nicht nur für ihre eigene Gesundheit, sondern auch für die aller Warschauer zu sorgen. Patrycja hingegen hat einen Abschluss in Journalismus und liebt es zu kochen und ihre Abenteuer in der Küche zu dokumentieren. Sie arbeitet täglich an der künstlerischen Seite des Blogs und gibt selbst zu, dass für sie nichts unmöglich ist. Sie strebt immer nach ihrem Ziel, auch wenn es oft bergauf geht.

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