Was ist Haarporosität?
Die Haarporosität beschreibt die Größe der Lücken zwischen den einzelnen Schuppenschichten. Ihre Größe kann genetisch oder gesundheitlich bedingt sein. Bei Haaren mit geringer Porosität haften die Schuppenschichten eng aneinander, was sich meist in Glätte und Glanz äußert. Bei Haaren mit hoher Porosität stehen die Schuppenschichten auseinander, was zu Problemen bei der Feuchtigkeitsspeicherung führen kann. Bedenken Sie jedoch, dass Haare oft eine gemischte Porosität aufweisen können – mittlere Porosität, Tendenz zu geringer oder hoher Porosität, zum Beispiel bei gesunder Haarlänge und stark geschädigten Haarspitzen.
Wie kann man die Porosität der Haare überprüfen?
Obwohl es im Internet unzählige Porositätstests gibt, sind diese aufgrund verschiedener Faktoren oft unzuverlässig. Generell gilt: Je geschädigter das Haar, desto poröser ist es, da Lücken und Defekte in der Struktur der äußeren Keratinhülle für den Mangel an Weichheit und Glanz verantwortlich sind. Es ist jedoch erwähnenswert, dass hochporöses Haar auch natürlich vorkommen kann und nicht das Ergebnis von falscher Haarpflege ist. Menschen mit lockigem Haar weisen diese Struktur am häufigsten auf. 
Warum Öle?
Dies ist die beste Methode, um den Zustand Ihres Haares langfristig zu verbessern. Wie bei den meisten natürlichen Schönheitsmethoden dauert es jedoch eine Weile, bis sich Ergebnisse zeigen. Auch die Konsistenz ist entscheidend. Idealerweise lassen Sie das Öl vor jeder Haarwäsche einwirken und tragen anschließend eine Maske oder einen Balsam auf. Bei regelmäßiger Anwendung verleihen Öle Glanz und Geschmeidigkeit. Sie erzielen auch hervorragende Ergebnisse an den Haarspitzen, dem Bereich, der am anfälligsten für Schäden ist, und beugen Spliss und Haarbruch vor. Öle sind mittlerweile in Reformhäusern, Kosmetikläden und Online-Drogerien erhältlich.
Welches Öl?
Sobald Sie Ihren Porositätsgrad bestimmt haben, sollten Sie über das passende Öl nachdenken. Für Haare mit geringer Porosität eignen sich Öle mit kleinen Molekülen am besten, da sie die Lücken zwischen den Schuppenschichten füllen, während größere Moleküle einen Schutzfilter bilden.
Empfohlen: Kokosnuss, Babassu, Leinsamen, Rizinus, Sonnenblumenbutter: Shea, Cupuaçu, Kakao, Mango.
Bei mittlerer bis geringer Porosität eignen sich Rizinusöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Leinsamenöl, Jojobaöl und Kürbiskernöl. Bei normaler bis hoher Porosität eignen sich Reisöl, Pflaumenkernöl, Haselnussöl, Macadamiaöl, Süßmandelöl, Avocadoöl, Papayakernöl, Haselnussöl, Paranussöl, Pfirsichkernöl, Aprikosenkernöl und Rizinusöl. Bei Haaren mit Bei hoher Porosität eignen sich mittelstarke Öle und Ölmischungen besser. Kokosöl sollte vermieden werden: Es kann, muss aber nicht, zu starkem Frizz führen. Folgende Öle könnten Ihnen gefallen: Haselnuss-, Traubenkern-, Aprikosenkern-, Pflaumenkern-, Pfirsichkern-, Süßmandel-, Erdnuss-, Avocado-, Leinsamen-, Walnuss-, Sonnenblumen-, Saflor-, Perilla-, Nachtkerzen-, Kürbiskern-, Acai-, Amaranth-, Baobab- und Schwarzkümmelöl. Wenn Ihnen also ein bestimmtes Öl gefällt, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen auch ein anderes aus derselben Gruppe gefällt. Beachten Sie jedoch, dass diese Kombinationen nur Richtlinien sind. Es ist möglich, dass ein Produkt, obwohl es theoretisch nichts für Sie ist, hervorragend funktioniert.
PAULINA betreibt alteregoblog.pl seit vier Jahren. Neben ihren Online-Aktivitäten studiert sie gerne, liest interessante Bücher und trainiert Kraft. Sie liebt lange Haare, natürliche Hautpflege und kräftige Lippen.
