Natürliche Öle stehen seit einiger Zeit im Mittelpunkt der natürlichen Hautpflege: Sie werden für die Anwendung tagsüber und nachts empfohlen, Cremes und Seren zugesetzt und sogar allein als Elixier verwendet. Wie wirken sie und wie wählen Sie das richtige Öl für Ihre Haut?
Sie schützen vor Feuchtigkeitsverlust und bieten Schutz vor äußeren Einflüssen
Fette überziehen die Haut in erster Linie mit einem undurchlässigen Film, der sie vor übermäßigem Feuchtigkeitsverlust schützt und wichtige Schutzfunktionen erfüllt, indem sie die Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und Wind erhöhen. Dies ist besonders im Winter hilfreich, wenn der Fettbedarf natürlich steigt, da ungeschützte Haut sehr schnell austrocknet.
Ein solcher Schutz ist auch bei Menschen mit einer geschädigten Hydrolipidbarriere, typischerweise trockener Haut und Haut, die beispielsweise durch falsche Pflege dehydriert ist, erforderlich. Fetthaltige Emolliens umhüllen die Haut und sorgen für ein sofortiges Gefühl der Erleichterung und Beruhigung. Sorgfältig aufgetragen können sie auch bei typisch fettiger Haut gut wirken, da auch dieser Hauttyp fetthaltigen Schutz benötigt, allerdings in deutlich geringeren Mengen als andere Hauttypen.
Der Schutz der Epidermis, insbesondere derjenigen, die Schutz besonders benötigt, erhöht ihre Elastizität, Geschmeidigkeit und Widerstandsfähigkeit und reduziert die Neigung zu Reizungen und Rötungen. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass auch falsch angewendete Öle wie alles andere zu Hautschäden beitragen können. Sie können nicht nur Unreinheiten verursachen, sondern auch zu verstärkter Austrocknung und der Entstehung schmerzhafter Hautunreinheiten führen.

Öle sind eine Quelle für Vitamine und Fettsäuren
Sie versorgen die Haut mit wichtigen Substanzen, die den Feuchtigkeitshaushalt in den tieferen Schichten der Epidermis regulieren. Öle können die Haut weich, geschmeidig und seidig machen. Fetthaltige Vitamine straffen die Haut und wirken gleichzeitig als starke Antioxidantien, die vor Schäden durch freie Radikale schützen. Der Teint wird sichtbar strahlender und widerstandsfähiger gegen Sonnenlicht.
Aufteilung der Öle
Fette haben unterschiedliche Strukturen – chemisch betrachtet unterscheiden sie sich in ihrer Kettenlänge, was ihre Eigenschaften maßgeblich beeinflusst. Abgesehen davon, dass der menschliche Körper diese Fette unterschiedlich abbaut und ihr Stoffwechsel von ihrer chemischen Struktur abhängt, funktioniert die menschliche Haut ähnlich und nimmt auch Öle unterschiedlich auf.
Um komplizierte Namen zu vermeiden, können Öle in drei einfachste Gruppen unterteilt werden: trocknend, langsam trocknend und nicht trocknend.
Trockenöle haben eine leichte, silikonartige Konsistenz, sind besonders reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, ziehen schnell ein und fetten spürbar am wenigsten. Sie sind jedoch besonders oxidationsanfällig, benötigen eine niedrige, gekühlte Lagerung und sind nur kurz haltbar. Raffinierte Öle sollten unbedingt vermieden werden, da sie voller freier Radikale sind!
Zu den trocknenden Ölen zählen leichte Fraktionen wie Squalan, Beerenöle, Teesamenöl und Tomatensamenöl. Fette stammen hauptsächlich aus Pflanzensamen und -kernen.
Langsam trocknende Öle enthalten mehr Omega-9-Fettsäuren und einen erheblichen Anteil gesättigter Fettsäuren. Ihre Konsistenz ist fester und dicker. Sie sind chemisch stabiler und werden vor allem in Formeln für trockene Haut verwendet.
Die typischsten langsam trocknenden Öle sind Avocadoöl sowie Öle aus nusshaltigen Pflanzen und fetthaltigen Samen wie Haselnuss, Macadamia, Pflaumenkern und Moschusrose. Diese Öle sind chemisch am stabilsten, oxidationsbeständig, haben einen relativ hohen Rauchpunkt und sind in der Regel fest. Sie schmelzen bei Temperaturen über der üblichen Raumtemperatur.
Nicht trocknende Öle sind hauptsächlich gesättigte Fette: Kokosöl, Palmöl, die meisten Pflanzenbuttersorten und natürlich tierische Fette. Sie bieten einen starken Schutz für die Haut und eignen sich hervorragend zum Entfernen von Make-up und schützender Kosmetik. Sie binden Unreinheiten gut und lassen sich mit Emulgatoren ebenso leicht abspülen.
Wie Sie sehen, unterscheiden sich Fette trotz ihrer Ähnlichkeiten deutlich in ihren Eigenschaften. Manche lassen sich leichter verteilen und eignen sich daher besser für Ölseren. Andere überraschen Sie dank ihrer Struktur mit ihren Make-up-Entfernungseigenschaften. Jeder Hauttyp reagiert anders auf ein bestimmtes Öl und erzielt unterschiedliche Ergebnisse. In den folgenden Artikeln erfahren Sie, welches Öl am besten für fettige und welches für trockene Haut geeignet ist. Verfolgen Sie unsere neue Serie, um Ihr Wissen über natürliche Öle zu erweitern und zu festigen!
Ewa Szałkowska – jung , ehrgeizig und kreativ. Sie ist kunstbegeistert, liebt gutes Essen und dunkle Schokolade. Seit einigen Jahren begeistert sie sich für Mineral-Make-up und lernt es von Grund auf. Mit großer Leidenschaft betreibt sie einen einzigartigen Online-Bereich, in dem sie ihr Wissen und ihre Erfahrung im Bereich der Hautpflege für problematische Haut auf zugängliche und kreative Weise teilt. Sie ist Gründerin und Autorin des Blogs www.ewaszalkowska.com .
