Haare mit geringer Porosität gelten zwar als die gesündesten, benötigen aber dennoch eine spezielle, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Pflege. Menschen mit geringer Porosität haben oft Probleme mit der Verwendung ungeeigneter Produkte oder der Haarstruktur. Solche Strähnen lassen sich schwer stylen und werden durch Kosmetika leicht beschwert. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihr Haar pflegen sollen, um es glänzend und geschmeidig zu halten, haben wir Tipps zur Pflege von Haaren mit geringer Porosität zusammengestellt.
Wie erkennt man Haare mit geringer Porosität?
Es gibt mehrere wichtige Merkmale, an denen Sie Haare mit der geringsten Porosität erkennen können. Beachten Sie jedoch, dass auch in diesem Fall der Öffnungsgrad der Haarkutikula entlang der Länge, insbesondere an den Spitzen, leicht variieren kann. Daher gibt es mehrere Merkmale dieser Strähnen, die in Kombination Ihren Haartyp weitgehend bestimmen können. Strähnen mit geringer Porosität:
- sie trocknen sehr langsam,
- sind schwer zu modellieren,
- die gestylte Frisur bleibt kurz und reagiert empfindlich auf Witterungseinflüsse,
- sie sind rutschig und glatt,
- sie können schnell fettig werden und an Volumen verlieren,
- reagieren oft negativ auf in Kosmetika enthaltene Proteine,
- reagieren gut auf Kokosöl.
Öle
Gesättigte, tief eindringende Öle eignen sich gut für diesen Haartyp. Da dieser Haartyp eine dichter geschlossene Schuppenschicht an der Oberfläche hat als andere, eignen sich niedermolekulare Öle am besten. Öle, die das Haar mit einem dünnen Film überziehen (ohne tief einzudringen), funktionieren ebenfalls gut. Besonders empfehlenswert sind Öle aus Kokosnuss, Moringa, Monoi, Olive, Haselnuss, Paranuss, Raps, Palme, Sesam, Reis, Rizinus, Süßmandel, Weizenkeim, Kakaobutter, Mangobutter und Cupaçu.
Proteine
Proteine sollten bei Haaren mit geringer Porosität nicht häufig verwendet werden. Produkte, die sie enthalten, sollten nur gelegentlich verwendet werden. Sie dringen in die Haarkutikeln ein, bauen deren Struktur wieder auf und bilden eine Schutzschicht auf der Oberfläche. Sie wirken sich positiv auf hochporöses Haar aus, indem sie es glätten und mit Feuchtigkeit versorgen. Bei Haaren mit geringer Porosität wird Haar mit einem Proteinüberschuss trocken und brüchig. Daher muss das Haar bei der Anwendung proteinbasierter Behandlungen auch ausreichend mit Feuchtigkeit und Ölen versorgt werden. Andernfalls können sie mehr schaden als nützen. Hydrolysierte Seidenproteine, Elastin und Kollagen können hingegen dazu führen, dass Haar mit geringer Porosität sehr dehnbar wird. Die Proteinempfindlichkeit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, bei glattem und gesundem Haar sollten sie jedoch mit äußerster Vorsicht verwendet werden.
Silikone
Frauen mit glattem und gesundem Haar benötigen im Gegensatz zu lockigem Haar oft keine dicken, pflegenden Masken mit hohem Silikongehalt. Diese können in der täglichen Pflege unnötig sein, da sie sich auf der Haaroberfläche ablagern und das Haar beschweren. Sie sind jedoch oft gut verträglich, insbesondere als Schutz vor Hitze, Frost oder Wind. Sie müssen also keine Angst davor haben, sondern sollten auf die aktuellen Bedürfnisse Ihres Haares achten, die sich mit neuen Frisuren oder der Jahreszeit ändern. Zusätzlich zu diesen Produkten lohnt es sich auch, in feuchtigkeitsspendende Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen zu investieren, die Ihr Haar stärken und Spliss vorbeugen. Wenn Ihre Spitzen jedoch häufig geschnitten werden müssen, sollten Sie eine andere Haarpflegemethode in Betracht ziehen. Ein zweistufiger Haarschutz funktioniert gut. Tragen Sie nach dem Waschen eine kleine Menge Ihres Lieblingsöls auf, verreiben Sie es gründlich zwischen Ihren Händen und tragen Sie erst dann ein Silikonserum auf.
Paulina Czuchaj betreibt alteregoblog.pl seit vier Jahren. Außerhalb ihrer Online-Aktivitäten verbringt sie ihre Zeit mit Lernen, Lesen und Krafttraining. Sie liebt lange Haare, natürliche Hautpflege und kräftige Lippen.
