Saunen sind eine beliebte Möglichkeit, sich zu entspannen und zu regenerieren. Sie verbessern die Durchblutung, stärken das Immunsystem und helfen, die Haut zu reinigen. Wichtig ist jedoch die Art der Sauna. Sie können zwischen Trocken-, Nass-, Dampf- und Infrarotsaunen wählen. Bevor Sie sich für eine Sauna entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie für Sie geeignet ist und keine negativen Auswirkungen auf Ihre Gesundheit hat.
Für wen ist die Sauna geeignet?
Während eines Saunagangs ist der Körper starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Zwischen den Saunagängen sollte er regelmäßig mit sehr kaltem Wasser abgekühlt werden. Diese Veränderungen härten den Körper ab und stärken seine Widerstandskraft gegen bakterielle und virale Infektionen. Die Wärme lindert zudem beanspruchte Muskeln und Gelenke, löst Verspannungen und die bereits erwähnten Giftstoffe. Saunagänge sind zudem eine gute Möglichkeit, Übergewicht abzubauen. Darüber hinaus helfen sie, Stress abzubauen, und viele Menschen schlafen nach einem Saunagang wie ein Baby. Ein Saunagang reinigt zudem die Haut, verbessert die Durchblutung und macht sie geschmeidig. Um diesen Effekt zu erhalten, sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Mineralwasser eignet sich hierfür am besten.
Zur Entspannung stehen Ihnen drei gängige Saunatypen zur Auswahl:
- Trockensauna – die Temperatur erreicht oft 110 °C, während die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, etwa 10 %. Sie wird allgemein als finnische oder schwedische Sauna bezeichnet.
- Feuchtsauna – die Luftfeuchtigkeit erreicht ca. 35 % und die Temperatur liegt zwischen 70 und 90 °C. Dampf wird durch das Aufgießen von Wasser auf erhitzte Steine erzeugt.
- Dampfbad oder Römisches Bad – wie der Name schon sagt, ist hier die Luftfeuchtigkeit mit bis zu 100 Prozent am höchsten und die Temperatur erreicht 50°C.
Wann ist Sauna gesundheitsschädlich?
Sauna und chronische Erkrankungen – Kontraindikationen für die Saunanutzung gelten vor allem für Menschen mit chronischer rheumatoider Arthritis, Spondylitis sowie Menschen mit Asthma bronchiale und COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung).
Sauna und Herzkrankheiten – Menschen mit Herzschwäche sollten die hohen Temperaturen in Saunen, insbesondere Trockensaunen, ebenfalls meiden. Für sie ist diese Entspannung besonders gefährlich.
Sauna und Erkältung – Auch bei einer Erkältung mit hohem Fieber sollten Sie besser nicht in die Sauna gehen. In einer solchen Situation verbessert Inhalation Ihren Gesundheitszustand nicht, im Gegenteil, sie kann den Zustand nur verschlimmern.
Sauna und Periode – Aufgrund der Schwächung des Körpers und einer deutlich höheren Infektanfälligkeit wird Frauen von Saunagängen während der Menstruation abgeraten.
Sauna und Schwangerschaft – Auch Schwangere sollten diese Form der Entspannung meiden, insbesondere im ersten Trimester. In dieser Zeit muss sich der Körper der Frau an die Veränderungen anpassen und sollte daher keiner zusätzlichen Belastung ausgesetzt werden. Zudem senken zu hohe Temperaturen den Blutdruck, was sich negativ auf die Durchblutung des Babys auswirkt und in jedem Stadium der Schwangerschaft gefährlich ist.
Saunagänge sind eine hervorragende Möglichkeit zur Entspannung. Sie sind außerdem eine gute Möglichkeit, abzuschalten und den Hautzustand zu verbessern. Bevor Sie sich für eine Sauna entscheiden, vergewissern Sie sich, dass sie keine Gesundheitsrisiken birgt.
