Mentaltraining ist eine neue Form der Potenzialentwicklung. Es ist nicht nur eine hervorragende Ergänzung zum körperlichen Training, sondern auch für jeden Sportler ideal. Die eigene Einstellung ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Gerade unter Stress und Belastung kann es manchmal schwierig sein, das eigene Verhalten zu verstehen. Gerade im Sport ist die Arbeit an der Mentalität besonders wichtig.
Mentales Training basiert auf Erkenntnissen aus vielen Bereichen, darunter Sportpsychologie, Positive Psychologie, Coaching, Kinesiologie und Quantenphysik. Sowohl Sport- als auch Sportpsychologen sind sich einig, dass wir in technischer, taktischer und körperlicher Vorbereitung an die Grenzen der menschlichen Leistungsfähigkeit gestoßen sind. Wer sich sportliche Ziele setzt, kann sich nur im mentalen Bereich einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschaffen. Darüber hinaus sind sich immer mehr Sportler und Trainer einig, dass sportlicher Erfolg zu 70–80 % psychologisch und mental ist.
Mentales Training nutzt unsere geistigen Ressourcen wie Gedächtnis, Vorstellungskraft, Sprache, Denken und Wahrnehmung, um bestimmte Bereiche unseres Verhaltens zu verbessern. Diese Trainingsform dient dazu, Bereiche wie den Erwerb neuer Fähigkeiten, den Erhalt und die Stärkung bestehender Fähigkeiten, das mentale Aufwärmen, die Analyse von Leistungen, Stressbewältigung, Problemlösung, den Aufbau von Selbstvertrauen, die Erholung von Verletzungen und anstrengendem Training und sogar den Aufbau von Muskelkraft zu verbessern.
Es besteht eine sehr interessante Beziehung zwischen unserem Körper und unserem Geist, die einen entscheidenden Einfluss auf die Ergebnisse hat, die wir erzielen:
– wenn unser Körper zu etwas fähig ist und unser Geist meint, er sei noch nicht bereit dafür oder hat Angst davor, dann wird unser Geist unsere Handlungen sabotieren und alles tun, um ihren Erfolg zu verhindern;
– Wenn der Geist glaubt, er sei bereit zum Handeln, unser Körper sich aber noch nicht dazu in der Lage fühlt, besteht eine gute Chance, dass wir früher oder später in der Lage sein werden, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, weil sich der Körper an unseren Geist (das innere Bild, die Vision, die wir geschaffen haben) anpassen möchte und beginnt, die Ziele zu erreichen, die wir bereits im Kopf haben;
– Wenn Körper und Geist bereit sind, können Sie eine bestimmte Aufgabe auf jeden Fall erledigen.
Wie trainiere ich?
Training scheint sehr einfach zu sein, aber es ist der Geist, nicht der Körper, der arbeitet. Ein paar entscheidende Schritte bringen Ihren Geist auf den richtigen Weg. Denken Sie daran:
– Ziele setzen . Es ist sehr wichtig, dass wir genau wissen, wohin wir gehen.
– Visualisierung. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn wir uns auf dem Podium sehen. Wir vergessen sofort die Anstrengung und alle Hindernisse!
– Selbstgespräche. Der innere Dialog, den wir in unserem Kopf führen, kann positiv oder negativ und somit hilfreich oder schädlich sein. Deshalb ist eine positive Einstellung so wichtig.
– Stressbewältigung. Alle Entspannungstechniken sind willkommen – vom Spazierengehen bis zum Yoga. Alles, was unsere Nerven beruhigt, funktioniert. Stress verbraucht einen erheblichen Teil unserer Energie.
Trotz der vielen Vorteile des mentalen Trainings trainieren wir unseren Geist immer noch nicht so oft wie unsere Muskeln, unsere Technik oder unsere Taktik. Das ist schade, denn neben unserem Körper arbeitet auch unser Geist. Er ermöglicht es uns, jeden Erfolg zu feiern, aber auch die Last des Scheiterns zu tragen. Oder ist es vielleicht unser Geist, der die meiste Arbeit leistet?
