Wir alle haben sicherlich unsere eigenen Morgenrituale, die den Tag positiv beeinflussen. Doch wie sieht es mit unserer Abendroutine aus? Sorgen wir auch für besseren Schlaf, gesunde Haut und makelloses Haar? Es lohnt sich, ein paar Änderungen vorzunehmen, die unsere Morgengewohnheiten unterstützen und so unser Wohlbefinden steigern.
Abends die Haare hochbinden
Es lohnt sich, die Haare hochzubinden, da lose Haare am Kissenbezug reiben und mechanische Schäden verursachen. Bedenken Sie jedoch, dass zu festes Binden Haarausfall verursachen kann. Die Haarfollikel werden geschwächt, anstatt sich auszuruhen. Dadurch wird auch das Haar schwächer, was zu übermäßigem Haarausfall führt. Abends kämmen Sie die Haare am besten nach hinten und flechten sie zu einem lockeren Zopf. So können die Follikel auf der einen Seite ruhen, während die Haare auf der anderen Seite nicht am Kissenbezug reiben.
Ruhiger Schlaf
Der Abend ist eine gute Gelegenheit, den Tag Revue passieren zu lassen – was wir geschafft haben und was nicht. Es ist wichtig, diese „Gewissensprüfung“ mit Selbstliebe anzugehen. Bestrafen Sie sich nicht dafür, dass Sie für etwas nicht genug Zeit hatten oder etwas nicht wie geplant erledigt haben. Erstellen Sie eine Liste, auch wenn es nur eine kurze ist, mit den Dingen, die Sie heute geschafft, abgeschlossen oder erledigt haben. Eine positive Einstellung sorgt für einen ruhigen und erholsamen Schlaf. Rasende Gedanken und Gewissensbisse tragen nur zu Schlaflosigkeit bei. Gratulieren Sie sich nach einer kurzen Zusammenfassung im Stillen und wünschen Sie sich süße Träume.
Make-up-Entfernung
Das Abschminken vor dem Schlafengehen ist ein absolutes Muss! Im Laufe des Tages haften winzige, unsichtbare Unreinheiten an Foundation und Puder. Wie Sie sich leicht vorstellen können, ist das nicht gesund für Ihre Haut. Wenn Sie Ihr Make-up vor dem Schlafengehen nicht entfernen, vermehren sich Bakterien, verstopfen die Poren und Ihre Haut kann nicht mehr atmen. Dies beschleunigt außerdem den Alterungsprozess der Haut. Denken Sie daher immer daran, Ihr Make-up gründlich zu entfernen. Reinigen Sie Ihre Haut sanft und gründlich für maximalen Komfort.
Feuchtigkeitspflege
Auch diese Gewohnheit lohnt sich. Tägliches Eincremen von Gesicht und Körper sorgt für Festigkeit und Elastizität. Denken Sie außerdem daran, dass Ihre Gesichtscreme viel reichhaltiger sein sollte als Ihre Tagescreme. Warum? Nachts regeneriert sich die Haut am besten und nimmt Nährstoffe besser auf, sodass diese leichter in die tieferen Schichten der Epidermis eindringen können.
Handtücher und Bettwäsche
Häufiges Waschen und Wechseln ist unerlässlich. Kissenbezüge beherbergen Hausstaubmilben und eine Vielzahl unsichtbarer Bakterien. Denken Sie daran, dass Sie nicht in derselben Position schlafen und nicht nur Ihre Haare, sondern auch Ihr Gesicht mit dem Kissen in Kontakt kommen. Wechseln Sie daher Ihren Kissenbezug einmal pro Woche. Dasselbe gilt für Handtücher. Sie sollten sie alle zwei Wochen wechseln. Bakterien vermehren sich auf feuchten Stoffen besorgniserregend schnell. Daher ist Hautpflege sinnlos, wenn Sie Ihr Gesicht mit einem schmutzigen Handtuch abwischen. Waschen Sie sowohl Bettwäsche als auch Handtücher bei mindestens 60 °C.
Gute Gewohnheiten, morgens und abends, sind der Schlüssel zum Wohlbefinden und einem makellosen Aussehen. Es lohnt sich, sie so schnell wie möglich umzusetzen. Es erfordert nicht viel Aufwand, nur Beständigkeit. Achten Sie nicht nur tagsüber, sondern auch im Schlaf auf sich selbst.
