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Winterpflege – welche Änderungen lohnen sich?

Zimowa pielęgnacja - jakie zmiany warto wprowadzić?

Der Winter ist eine besonders herausfordernde Zeit für unsere Haut. Wir kämpfen häufiger als sonst mit Trockenheit, Rauheit, Reizungen und Rötungen. Um solche Probleme und allgemeines Unwohlsein zu vermeiden, reichen manchmal schon ein paar Änderungen in der täglichen Hautpflegeroutine. Worum es genau geht und welche Kosmetik gerade jetzt einen Blick wert ist, verraten wir Ihnen im heutigen Beitrag.

Befeuchten Sie Ihre Haut von innen

Die Haut braucht umfassende Pflege. Leider reicht die äußere Pflege manchmal nicht aus. Selbst die teuersten Cremes helfen nicht, wenn wir uns schlecht ernähren und vergessen, ausreichend zu trinken. Achten Sie besonders im Winter auf eine nährstoffreiche Ernährung. Es lohnt sich, Lebensmittel mit hohem Vitamin-B-Gehalt in den Speiseplan aufzunehmen, die die Produktion von Elastin und Kollagenfasern unterstützen. Diese sind unter anderem in Fleisch und Vollkornprodukten enthalten. Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) sind ebenfalls wichtig, da sie den Wasserverlust der Hautzellen verlangsamen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre tägliche Ernährung Fisch, insbesondere fetten Fisch, Nüsse, Öle, Oliven und Avocados enthält. Vergessen Sie nicht, viel Gemüse und Obst zu essen, da diese den höchsten Wassergehalt haben, der unseren Körper ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und das Erscheinungsbild unserer Haut verbessert. Was die Flüssigkeitszufuhr betrifft, ist Wasser das Wichtigste, sowohl pur als auch mit Zitrone oder anderen ungesüßten Zusätzen. Sie können auch Früchtetees trinken, achten Sie aber darauf, dass diese zuckerfrei sind. Versuchen Sie, täglich mindestens acht Gläser gesunde Getränke zu trinken. Dies ist das absolute Minimum für die Erhaltung gesunder Haut.

Ersetzen Sie leichte Gelcremes durch gehaltvollere Formeln

Gelbasierte Formeln sollten Sie am besten für die wärmeren Monate verwenden. Sie sind überwiegend wasserbasiert und erfrischen und beruhigen die Haut im Sommer, sind bei kalten Temperaturen jedoch meist zu leicht und spenden nicht ausreichend Feuchtigkeit. Allmählich stellt sich ein Spannungsgefühl ein und es bilden sich trockene Stellen. Es lohnt sich, cremige Formeln auszuprobieren, die reichhaltiger und gehaltvoller sind und mehr Nährstoffe, darunter auch Öle, enthalten. Sie schützen unsere Haut effektiv und sorgen manchmal selbst bei härtesten Wetterbedingungen für ein angenehmes Hautgefühl.

Denken Sie immer daran, Sonnenschutz zu verwenden

Viele Menschen glauben immer noch, dass Sonnenschutz nur etwas für den Sommer ist, wenn wir am Strand in der Sonne liegen. Nichts könnte ferner von der Wahrheit sein! Im Winter, besonders wenn die Sonne scheint, werden UV-Strahlen vom Schnee reflektiert und sind entgegen der landläufigen Meinung genauso (oder sogar noch) schädlicher als an heißen Tagen. Denken Sie also daran, Sonnenschutz aufzutragen, wenn Sie das Haus verlassen, denn Foundation mit LSF 15 allein reicht nicht aus. Streben Sie mindestens LSF 30 an, besser noch LSF 50. Die Auswahl an Sonnenschutzmitteln auf dem Markt ist heute so groß, dass Sie sicher das perfekte Produkt finden, das sowohl auf der nackten Haut als auch als gute Make-up-Grundlage funktioniert. Schonen Sie auch Ihre Augen und tragen Sie eine Sonnenbrille, aber keine Sonnenbrille von einer Kettenmarke, die mehr schaden als nützen kann. Besorgen Sie sich lieber ein gutes Modell von Ihrem Optiker. Ein klassisches Modell hält viele Jahre und schützt vor Fältchen.

Vermeiden Sie Glycerin in Handcremes

Glycerin ist ein sehr beliebter Inhaltsstoff in Handcremes, doch im Winter sollten Sie Kosmetika ohne Glycerin wählen. Wenn Sie sich bei niedrigen Temperaturen viel im Freien aufhalten, kann Glycerin Ihre Haut schädigen. Wie? Bei kaltem Wetter kann es fester und härter werden, was zu Mikroschäden an der Epidermis, Rissen, Trockenheit oder Reizungen führen kann. Wenn Sie dieses Problem nicht nur an Ihren Händen haben, überprüfen Sie die Inhaltsstoffe Ihrer Hautpflegeprodukte (einschließlich Körperlotionen). Dies kann die Ursache Ihrer Hautbeschwerden sein.

Ersetzen Sie Reinigungsgele durch Reinigungsöle

Reinigungsgele für Gesicht und Körper enthalten oft starke Reinigungsmittel, die die natürliche Schutzbarriere der Epidermis zerstören. Dies kann zu Reizungen, Rauheit, Spannungsgefühl und Juckreiz führen. Ersetzen Sie daher alle diese Produkte durch sanfte Reinigungsöle. Diese sind ebenso wirksam, aber dennoch sanft und hautverträglich.

Vermeiden Sie lange, heiße Bäder

Ein heißes Bad nach der Heimkehr an einem verschneiten Wintertag ist ein wahrer Genuss und eine Form der Entspannung. Es ist jedoch nicht immer gut für unsere Haut. Nach einem Spaziergang an einem frostigen Tag ist es angenehm, in einer Wanne mit heißem Wasser zu liegen. Bedenken Sie jedoch, dass ein heißes Bad nicht gesund ist. Hohe Temperaturen zerstören die Schutzschicht der Haut und lassen Feuchtigkeit schnell verdunsten. Dies führt zu starker Dehydration, Spannungsgefühl und Juckreiz der Haut. Im Winter lohnt es sich, lange Bäder in der Badewanne zu vermeiden und durch kurze Duschen mit lauwarmem Wasser zu ersetzen.

Denken Sie daran, sanft zu peelen

Mit groben, scharfkörnigen Peelings sollte bis zum Frühjahr gewartet werden. Im Winter empfiehlt sich die Verwendung von enzymatischen Formeln oder leichten Peeling-Produkten – säurebasierten Kosmetika – oder professionelleren Behandlungen unter Aufsicht eines Spezialisten. Dies ist die perfekte Zeit, um Mitesser, Verfärbungen und Narben zu bekämpfen. Bedenken Sie jedoch, dass übermäßige Abnutzung der Epidermis, insbesondere einer durch niedrige Temperaturen empfindlichen, schädlich sein kann. Haut ohne Schutzschicht beginnt sich zu wehren und produziert vermehrt Talg, trocknet schneller aus, wird gereizt und kann auch mit Ausbrüchen reagieren.

Agata Bielecka / AGU – Sie sollte eigentlich Lehrerin werden, wurde aber Bloggerin. Ihr Blog ist unter www.agatabielecka.pl verfügbar. Online ist sie unter dem Namen Agu bekannt und begeistert sich für Kosmetik und alles, was mit Schönheit und Körperpflege zu tun hat. Pinsel, Lidschatten und rote Lippen sind ihre Leidenschaft. Privat liebt sie Katzen, Fotografie, skandinavische Kriminalromane, schlichte Inneneinrichtungen, gutes Essen und Kaffee.

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